scotland


 

 

 

Meine Große Vorliebe gilt jenem Land im Norden der britischen Inseln. Schottland ! Schottland habe ich bereits mehrfach bereist und durchwandert. Da gibt es vieles was ich zu erzählen habe. Also auf :

in das Land des Single- Malt-Whisky,

der Highlands,

der inneren und äußeren Hebriden,

daß Land mit deiner unvergleichen und wundervollen Natur

und seiner keltischen Vergangenheit.

Den Clans und ihren Tartans.

Das Land in dem selbst Haggis ein Hochgenuss ist!

Das Land mit einer der schönsten Hauptstädte Europas: Edinburgh!

 

   

Schottland mit seinen Regionen, die jeweils von einzigartiger Schönheit in Europa sind. Nicht nur die berühmtem Highlands sind sind von herber, wilder schöner Natur, genau so sind es die Ostküste und die inneren und äußeren Hebriden-Inseln, auf denen Zweisprachigkeit herrscht, Englisch und Gälisch die alte Sprache der Kelten.  

 

Der schottische Kronschatz, wird in der Burg von Edinburgh-Schottlands Hauptstadt aufbewahrt. 1578 wurde der Sohn Maria Stuarts als  James VI. (Jakob VI.) König von Schottland, 1603 · James VI. wird nach dem Tod der englischen Königin Elizabeth I. als James I. (Jakob I.) auch König von England, 1707 findet staatsrechtliche Vereinigung von England und Schottland zu Großbritannien statt.

 

Die Nationalflagge Schottlands ist eine einfarbige blaue Flagge mit einem weißen Diagonalkreuz. Dies ist das Andreaskreuz. St. Andreas ist Schutzpatron und Nationalheiliger von Schottland. Die Flagge wird "Saltire" genannt. Sie wurde zwischen 1286 und 1292 erstmals nachgewiesen, wobei sie wahrscheinlich noch viel älter ist

 

 

Das Tal von Glencoe

"Amazing Grace"

Wir waren schon einige Male, teils zu Fuß oder mit dem Linienbus und mit dem schweren Rucksack auf dem Rücken in den schottischen Highlands unterwegs. Man kann in Schottland auf diese Art sehr gut reisen und bekommt viel mit von der wunderbaren und beeindruckenden Natur dieses Landes, dass man nie als England bezeichnen sollte. So wanderten wir am 31. August 1997 durch das berühmte Tal on Clencoe.
 
Hier hatte sich vor langen Zeiten ein schreckliches Drama abgespielt, dessen Legenden bis heute nachwirken. Am 13 Februar 1692 feierten die Clans der Campells und der Mac Donalds einträchtig ein scheinbares Freudenfest. Nach einen verlorenen Krieg hatte die englische Regierung die schottischen Clans aufgefordert sich offiziell der englischen Krone zu unterwerfen. Die Campells waren diesem Ultimatum nachgekommen und hatten den geheimen Auftrag die rebellischen Mac Donalds zu ermorden. So geschah es dann auch. Die im Tal von Glencoe anssäsigen Mitglieder der Mac Donalds, Frauen, Kinder, Alte und auch Ihre Kämpfer wurden blutig von den Campells Horden niedergemetzelt.
 
Noch heute erzählen sich die Menschen die im Tal von Clencoe leben, dass sie anbrechender Dunkelheit oft die Hufe der Pferde der Campellrreiter hören, wie sie donnernd durch das Tal reiten und die Schreie der massakrierten Mac Donnalds.
 
Nun wir befanden zu Fuß mit unseren schweren Rucksäcken auf dieser schrecklichen stark befahrenen Straße, die man mitten durch dieses wundervolle Tal gebaut hatte, die es nach meinem Empfinden völlig veschandelt. Ich empfand diese Straße wie einen Schnitt durch diese wunderbare erhabene Landschaft und war ziemlich genervt und gestresst durch die vielen Autos. Dauernd mussten wir den Autos im Straßengraben ausweichen, ein Hotel oder Pension war noch nicht in Sicht.
 
Einige Abbigungen weiter, erkannten wir in der Ferne, dass noch existierende Haus der Mac Donalds und auch einen Hinweis auf ein in der Nähe befindliches Hotel. Es wurde schon langsam Abend als wir an dem Hotel endlich angekommen waren. Ich hatte große Sorge, ob sie nur ja ein Zimmer frei haben würden für uns. Dazu war so richtig fertig durch diesen Gewaltmarsch den wir hinter uns hatten.
 
Und, Gott sei Dank, sie hatten ein Zimmerchen frei, ein Zimmerchen !, muß man sagen. Aber wir konnten Duschen und in einem Bett schlafen, nachdem wir die Tage zuvor in unserem Zelt geschlafen hatten. Als es Dunkel wurde hörten wir wie da einer auf dem Dudelsack vor oder in dem Hotel "Amazing Grace" spielte.
 
 
"Amazing Grace"
 
Wie schön erschein mir die Natur,
ich seh', was nie ich sah,
ich folge ihrer ew'gen Spur,
sie war mir nie so nah
 
O Gnade groß und wunderbar,
die mich errettet hat!
Verloren einst und blind ich war,
seh' nun durch Gottes Gnad.
 
Aus Schlingen, Fallen, Sünd' und Schand',
hat Jesus mich befreit.
Als er in großer Furch mich fand,
führt mich nun allezeit.
 
In allem Kreuz und Traurigkeit
klingt Jesu Name gut,
gibt Trost und Kraft in allem Leid,
und täglich neuen Mut.
                                                                             
 
Am nächsten Tag erfuhren wir dann, aus welchem Grund der Piper das hohe Lied der Schotten angestimmt hatte. Es war der verhängnisvolle Abend an Lady Diana in Paris tödlich verunglückt war.
 
 
Kurz vor dem Unfall
 
Danach versank eine ganze Nation in tiefe Trauer. Auch an uns ging das Weinen des Landes nicht vorbei. Später trugen wir uns in eines der überall ausgelegten Kondolenzbücher ein. Vor unserer Abreise am 08. September schauten wir uns im auf BBC die Beisetzung Dianas an.
 
 
 
Die Trauer erfasste das ganze Land. Wir nahmen leidvoll Abschied von dem Land das ich so sehr liebe.  Es gibt noch so viele Geschichten zu erzählen über mein so sehr geliebtes Schottland. Ich will es aber erstmal bei dieser belassen. Einfach, weil es vieleicht die gefühlvollste Reise war, die wir gemacht haben.
Die Zeitungen schrieben: „All our Hearts go out to you“     
                                                                                               

                                                                  

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